Theodor Heuss

Theodor Heuss (* 31.01.1884; † 12.12.1963), in Brackenheim bei Heilbronn geboren, war der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Anerkennung fand Heuss durch seine langjährige journalistische Arbeit, die er nach seinem Studium der Nationalökonomie in München und Berlin begann. Bereits im Jahre 1905 promovierte er, arbeitete bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, ab 1920 arbeitete er als Dozent an der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin.

1924 wurde er für die Deutschen Demokratische Partei (DDP) in den Reichstag gewählt. Dieses Mandat verlor 1933 durch die Nationalsozialisten, ebenso seine Dozententätigkeit. 1936 wurde ihm Publikationsverbot erteilt.

1946 wird Theodor Heuss für die "Deutsche Volkspartei" Mitglied der "Verfassungsgebenden Versammlung Württembergs", 1947 Bundes-Vorsitzender der DVP. Nach der Gründung der FDP am 12. Dezember 1948 in Heppenheim wurde er deren Bundesvorsitzender.

Am 12. September 1949 wurde er als Bundestagsabgeordneter von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis 1959.

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Dieser Eintrag wurde am 17.12.2008 um 18:58 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.