Thomas Jefferson

Neben Abraham Lincoln und Benjamin Franklin einer der wichtigsten Politiker der jungen und unabhängigen USA

Thomas Jefferson wurde am 13. April 1743 in Shadwell, Virginia geboren. Er war Jurist, Staatsmann, Philosoph und wirkte in den USA vor allem im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Außerdem muss er als einer der führenden Persönlichkeiten im Rahmen der amerikanischen Revolution gesehen werden. Als Mitbegründer der Demokratisch-Republikanischen Partei war er einer der Urheber der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Von 1801-1809 wirkte er als Präsident der USA in großem Umfang an der Ausgestaltung des neuen demokratischen Staates mit.

Jefferson wurde als Sohn eines Siedlers geboren. In seiner Jugend war er überwiegend an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen interessiert, entschloss sich dann aber doch mehr in Richtung Jura zu studieren. Im Jahr 1767 erhielt er seine Aufnahme in die Rechtsanwaltschaft und wurde zwei Jahre später ins Abgeordnetenhaus gewählt. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich mehr und mehr zum Befürworter der amerikanischen Unabhängigkeit. Er wurde zum Führer des kolonialen Widerstandes gegen Großbritannien.

Zu seinen größten Leistungen gehört die gemeinsam mit John Adams und Benjamin Franklin veröffentlichte Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776. In seiner Funktion als Gouverneur in Virginia forderte er früh die Abschaffung feudaler Rechte und setzte sich für die Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem förderte die Schaffung eines öffentlichen Bildungssystems. In den folgenden Jahren arbeitete Jefferson in der Administration von Georg Washington. Unter Präsident John Adams bekleidete er die Funktion des Vizepräsidenten. Als Ergebnis dieser Abläufe wurde er im Jahr 1800 zum dritten Präsidenten der USA gewählt. Seine Amtszeit von 1801 bis 1809 war gekennzeichnet durch mehrere Reforminitiativen, die Förderung der Pressefreiheit, den Abbau der Staatsverschuldung sowie die Herstellung der inneren Handelsfreiheit.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Präsidenten hatte er noch lange Zeit Einfluss auf die Politik des Landes. Dabei setzte er sich auch für die fortschreitende Emanzipation der Sklaven ein. Thomas Jefferson starb am 4. Juli 1826 in Monticello in Virginia.

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Dieser Eintrag wurde am 05.06.2009 um 16:56 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.