Uhrzeit
In Deutschland wird aktuell die Uhrzeit nach Berlin ausgerichtet
Die Uhrzeit besteht meistens aus einer Angabe von Stunden und Minuten, zum Teil auch in Sekunden eines bestimmten Tages und richtet sich nach der Ortslage. Die Erde ist in bestimmte Zeitzonen eingeteilt, die sich zum einen aus der geographischen Lage ergeben und zum anderen aus administrativen und kulturellen Grenzen. Um zu gewährleisten, dass die Zeitabschnitte immer genau eine Stunde betragen, müsste man sich eigentlich an die Einteilung der Längengrade halten und immer nach 15 Grad die Grenze setzten, bei der die Uhr eine Stunde weitergestellt wird. Da dies allerdings in einigen Fällen dazu führen könnte, dass einige (auch sehr kleine) Länder in zwei Zeitzonen fallen, werden die Zeitzonen nach den verschiedenen Ländern ausgerichtet. Nur sehr große Länder wie die USA, Russland, Kanada oder Brasilien haben mehrere Zeitzonen.
Die Zeitzone in Deutschland richtet sich nach der Lage der Hauptstadt Berlin. Vor der Einführung 1893 ging die Uhr in München zum Beispiel sieben Minuten nach, da die Zeiten immer nach dem höchsten Sonnenstand (Mittag um 12) bemessen wurde. Mit der Einführung der Eisenbahn führt dies jedoch zu ernsthaften Schwierigkeiten und wurde daher vereinheitlicht. Gemessen wird die Uhrzeit mit Atomuhren. Die koordinierte Weltzeit ergibt sich aus dem Mittelwert weltweit verstreuter Atomuhren und der Universalzeit. Diese berücksichtigt den Tag und Nacht Rhythmus. Daher werden bei der Atomzeit in regelmäßigen Abständen Schaltsekunden eingeführt, um keinen den Unterschied zu Universalzeit nicht all zu groß werden zu lassen.
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