Ultraschall

Ultraschall ist der Schal, dessen Frequenz oberhalb des vom Menschen hörbaren Frequenzbereiches liegt, wobei dieser Frequenzbereich zwischen 20 Hz und 20 kHz liegt und Hörschall genannt wird. Dagegen liegt der Hörbereich der Fledermaus zwischen 20 kHz und 150 kHz, was ihr bekanntlich hilft, sich zu orientieren beziehungsweise mit ihren "Ohren zu sehen".

Die Eigenschaft des Ultraschalls, sich in Körpern mit unterschiedlichen Beschaffenheit und Dichte (Gase, Flüssigkeiten, Festkörper) unterschiedlich zu verhalten (zu reflektieren, verschluckt zu werden), wird heute in zahlreichen Lebensbereichen eingesetzt.

Am bekanntesten ist die Sonografie zur Herstellung von Ultraschallbildern von Ungeborenen. Doch Sonografie dient auch zu diagnostischen Untersuchungen von Innenorganen (Leber, Niere, Bauch, Herz, Brust, Blase). Weniger bekannt sind die auf die mechanische, die thermische Wirkung des Ultraschalls basierenden Ultraschaltherapien und die Ultraschalbehandlungsmethoden wie Nierensteinzertrümmerung und Zahnsteinentfernung.

Ferner findet die Ultraschalltechnologie in zahlreichen Technikbereichen Verwendung, wie zum Beispiel: Ultraschallschweißen, Ultraschallbohren, Ultraschallschneiden, Tiefenmessungen, Meeresbodenuntersuchungen, Füllstandsmessungen. Moderne Ultraschalltechniken liefern sogar Bilder von den Innenorganen von Mumien.

War dieser Eintrag hilfreich? Ja / Nein

ähnliche Einträge

» Schallwellen
» Sonografie

Dieser Eintrag wurde am 09.07.2008 um 15:37 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.