Volkswirtschaft
Im Studium auch Volkswirtschaftslehre oder VWL genannt
Mit dem Begriff Volkswirtschaft wird die Gesamtheit aller Einzelwirtschaften in einem Wirtschaftsraum bezeichnet. Die Wirtschaftseinheiten fasst man in Unternehmen und private Haushalte zusammen. Zusammen mit dem Staat bilden sie das Volkswirtschaftsmodell.
Zwischen diesen Wirtschaftseinheiten fließen Geldströme, die den Wirtschafskreislauf darstellen. Private Haushalte erwirtschaften durch ihre Arbeit (Produktion) das Einkommen, das sie wiederum für den Kauf von Gütern und Dienstleistungen ausgeben. Der Staat greift durch Steuern, Subventionen, Staatsausgaben (Kauf von Gütern) und Sozialleistungen in diesen Wirtschaftskreislauf ein und versucht damit, die Wirtschaftsentwicklung positiv zu beeinflussen und eine gerechtere Verteilung der Produktion zu erreichen.
Je nachdem, ob eine Volkswirtschaft mit anderen Volkswirtschaften (Ausland) Güter austauscht oder nicht, unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Volkswirtschaften. Jedoch ist die geschlossene Volkswirtschaft nur eine theoretische Größe, da es auf der Welt keine Volkswirtschaft gibt, die vollkommen isoliert ist.
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