Vorstehhund
Vorstehhunde sind eine Form von Jagdhunden und sie werden im Englischen auch als Gun-Dogs bezeichnet. Sie verdanken ihren Namen insbesondere ihrem ausgeprägtem Vermögen Wild aufspüren zu können. Ihr typisches Verhalten vor aufgespürtem Wild stehen zu bleiben und dem Jäger darüber hinaus die Richtung anzuzeigen macht sie zu wertvollen Jagdbegleitern. Sie sind außerdem in der Lage auf Kommando des inzwischen schussbereiten Jägers das aufgespürte Wild aufzuschrecken.
Vor allem seit der Einführung der Schusswaffen wurde die Art des Jagens sehr wichtig. Die Vorstehhunde sind in der Lage das Wild zu finden, da sie ein sehr feines Nasengespür haben. Englische Vorstehhunde wie Pointer und Setter sind für die Arbeit vor dem Schuss spezialisiert. Kontinentale Vorstehhunde wie Münsterländer oder Pudelpointer sind eher Allzweckjagdhunde, die vor allem im Bereich Apportieren, Feldarbeit, Nachsuche und Wasserarbeit ihr Stärken zeigen können.
Die Geschichte der Vorstehhunde begann in England, wo sie sich aus den Hühnerhunden heraus entwickelten. Eine Art von Hund die vor allem zur Jagd auf Geflügel eingesetzt wurde. In England tat man dies zunächst insbesondere mit Settern. Sie hatten die Aufgabe sich beim Anzeigen des Wildes niederzulegen. Im Gegensatz dazu stehen Pointer eher wie ein Pfeil wenn sie Wild aufgespürt haben. Sie zeigen mit der Nasenspitze in Richtung Beute, direkt in die Richtung der gewitterten Geruchsquelle. Außerdem heben sie zur besseren Kenntlichmachung zumeist auch einen Vorderlauf. Rassen dieser Gruppe von Hunden sind: der Deutsche Kurzhaar, der Münsterländer, der Pudelpointer und der Waimaraner. Außerdem der Irish Setter, der English Setter und der Gordon Setter.
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