Wasserstoffbrückenbindung

Wassermoleküle und chemische Bindungen elektrostatischer Natur

Bei Wasserstoffbrückenbindungen handelt es sich um chemische Bindungen elektrostatischer Natur. Man kann sie auch als eine Form der Nebenvalenzbindung beschreiben, denn ihre Stärke befindet sich zumeist deutlich unter denen der kovalenten Atombindung. Wenn Wassermoleküle zu Ketten und zu großen Gruppen verbunden werden ist dies eine Wirkung der Wasserstoffbrückbindung. Dies ist ein Grund dafür, dass der Siedepunkt von Wasser relativ hoch bleibt und warmes Wasser darüber hinaus eine Flüssigkeit bleibt. Wasserstoffbrücken sorgen in Proteinen für den Zusammenhalt zwischen Atomen und sind auf diesem Weg für die Erhaltung der dreidimensionalen Struktur verantwortlich.

Wenn zwei funktionelle Gruppen über Wasserstoffatome in Wechselwirkung treten entstehen Wasserbrücken. Ob die Bindung zwischen zwei Molekülen oder zwei getrennten Abschnitten eines Moleküls entsteht ist dabei zu vernachlässigen.

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Dieser Eintrag wurde am 27.05.2009 um 14:36 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.