Weimarer Republik
Die Weimarer Republik entstand als Folge der Novemberrevolution und symbolisierte den Wechsel von einer Monarchie zu einer parlamentarisch-demokratischen Republik. Sie existierte von 1919 bis 1933 und setzte sich zusammen aus Parlament, Regierung und Reichspräsident. Ihren Namen verdankt sie der Stadt Weimar als Tagungsort der Nationalversammlung.
Die Weimarer Republik durchlebte die ersten Krisenjahre nach dem ersten Weltkrieg und stabilisierte sich dann in den "goldenen Zwanzigern" durch Wirtschaftsaufschwung und außenpolitische Akzeptanz. Ausgelöst durch die Weltwirtschaftskrise (1929) und den Tod des damaligen Reichskanzlers Gustav Stresemanns im selben Jahr, geriet die Weimarer Republik in eine schwere Krise. 1933 gab es alleine sechs Millionen Arbeitslose, was der Regierung unter anderem aufgrund wiederholter Steuererhöhungen und Lohnkürzungen angelastet wurde. Diese Krise bereitete den Boden für die Nationalsozialisten, die diese zu Propagandazwecken missbrauchten, um Adolf Hitler als Retter des Deutschen Reiches zu präsentieren. Der 30. Januar 1933 gilt in der Geschichte als offizielles Ende der Weimarer Republik.
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weiterführende Links
» DHM: die Weimarer Republik
www.dhm.de
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