Wertschöpfung

In einer Wirtschaftsform, die auf Geldverkehr aufgebaut ist, dient die Wertschöpfung als treibende Kraft. Ziel ist es aus vorhandenen Gütern, Waren mit einem höheren Nutzwert zu produzieren. Diese Waren haben somit auch einen höheren Geldwert, der wiederum als Kapital eingesetzt oder als Einkommen einbehalten werden kann. Die Wertschöpfung zeigt hierbei die Effektivität wirtschaftlicher Vorgehensweisen auf, indem sie die Kosten und den Aufwand zur Produktion bestimmter Güter oder Dienstleistungen mit den gewonnenen Erträgen gegen rechnet.

Zu den Kosten eines Unternehmens gehören beispielsweise Arbeitnehmerentgelte, Materialeinkäufe und Mieten für Arbeitsräume und Lager. Nicht eigene Güter, die man zur Produktion verwendet, nennt man Vorleistungen. Zu diesen zählen Materialien und bestimmte Dienstleistungen aber nicht das Kapital und die Arbeit an sich. Man unterscheidet zwischen der Bruttowertschöpfung, also dem erwirtschafteten Ertrag vor den Abzügen, und der Nettowertschöpfung dem tatsächlichen Gewinn. Die Bruttowertschöpfung einer Gemeinschaft wie zum Beispiel einem Land nennt man Bruttoinlandsprodukt.

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Dieser Eintrag wurde am 17.08.2009 um 14:06 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.