Wolf
Der Wolf ist der Urahne des Hundes. Im Gegensatz zu seinem domestizierten Gegenstück lebt der Wolf auch weiterhin in der freien Wildbahn. In Deutschland ist er jedoch schon seit Jahren nicht mehr in nennenswerten Populationen zu beobachten. Vor allem in Russland, und in einigen Teilen Polens, findet man ihn auch heute noch in Europa. Größere Bestände finden sich in Asien und Nordamerika. Eine extreme Reduzierung dieser Spezies, wenn man bedenkt, dass der Wolf einstmals das am weitesten verbreitete Säugetier der Erde war. Die Zurückdrängung seiner Art, ist vor allem auch im Zusammenhang mit vielen Mythen und Schauermärchen zu sehen, die sich um die Geschichte des Wolfes ranken.
Der Wolf ist ein Säugetier, Fleischfresser und lebt in Rudeln. Ein Rudel besteht in der Regel aus fünf bis fünfzehn Tieren und unterliegt einer hierarchischen Ordnung. Ein Leitwolf übernimmt dabei die Rolle des Führers. Ein ausgewachsener Wolf kann bis zu 70 Kilogramm schwer sein, und misst ungefähr 180 cm von Kopf bis Schwanz. Eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren ist durchaus üblich. Männliche Tiere sind wesentlich größer und kräftiger als weibliche Tiere. Sie dominieren die Rudel in denen sie leben. Wölfe ernähren sich von Kleinsäugern, Huftieren, Haustieren aber auch von Abfall. Gejagt wird dabei vor allen Dingen im gesamten Rudel. Vitamine und Spurenelement nimmt der Wolf vor allem über den Verzehr von Beeren und Pflanzen auf.
Immer wieder gab und gibt es Gerüchte, dass Wölfe Menschen anfallen weil sie von ihnen als Nahrung betrachtet werden. Diese Darstellungen entbehren jedoch zumeist jeglicher Grundlage und sind unhaltbar. Haben jedoch in starkem Maße zu seiner Dezimierung beigetragen.
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